четверг, 12 января 2012 г.


Traurigkeit ist ein paradoxes und überaus kompliziertes Gefühl.
Es macht nur wenig Sinn, behindert einen, steht einem im Weg und lässt einen im Kreis gehen.

Man fürchtet sich vor der Einsamkeit und weicht allen Menschen aus.
 
Man verabscheut das Glück anderer, weil es nicht das eigene ist.

Das Bad im Selbstmitleid scheint kein Ende nehmen zu wollen.
In großen Bahnen durchquert man die Sümpfe des Schmerzes.

Überzeugt gibt man sich der Ungerechtigkeit hin, die einen befallen hat.
Alles und jeder erinnert einen an die Härte der Welt, die Bitterkeit der Liebe und die Kälte der Menschen.

Man fragt die unbeantwortete Warumfrage.
Ruft das Schicksal an und beschimpft jede Art von Göttern.

Trauer nimmt Menschen die Fähigkeit des logischen Denkens.
Sie betäubt die Rationalität, stellt dem Urteilsvermögen ein Bein und belügt die Wahrheit.

Die Trauer zwingt einen dazu, allein auf dem Sofa zu sitzen und Schokolade zu essen.

Kummer macht hungrig.

Man hört Lieder wie "Killing me softly", "Nothing compares to you" oder "All by myself", sieht schnulzige Filme und jammert sich leise in den Schlaf. 
Aber was will man machen. . .

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